• Susanne Ditzler-Imbach

Man sieht nur mit dem Herzen gut!



Wenn du etwas tust, tue es von ganzem Herzen, egal, was die anderen sagen.

Ich möchte mit euch ein Erlebnis teilen, dass sich vor vielen Jahren ereignet hat. Mein Partner und ich haben Bekannte von ihm besucht, die ich bislang noch nicht kennengelernt habe. Vorgängig war es ihm wichtig mich wissen zu lassen, dass der 5-jährige Sohn der Familie total zurückgeblieben war. Er würde nichts auf die Reihe kriegen, kaum sprechen, nichts verstehen, sei total unkonzentriert und dabei unglaublich scheu und sicher wird er auch in der Schule versagen.


"Wow", sagte ich, "das ist aber ein sehr vernichtendes Urteil". Als wir dann bei besagter Familie eingetroffen sind, sah ich sofort den kleinen Jungen in der Ecke stehen. Ich mochte ihn sofort und lächelte ihm zu, ohne etwas zu sagen. Noch bevor ich die Bekannten meines Partners begrüssen konnte, nahm der kleine Junge meine Hand und zog mich in sein Zimmer. Die staunenden Blicke der Anwesenden hinter mir lassend, trat ich in sein Zimmer ein. Ich nahm wahr, dass mich der kleine Junge neugierig betrachtete. Ich beschloss einfach abzuwarten und sagte nichts. Dann bemerkte ich unzählige kleine Bauwerke, aus allen möglichen Materialien, die überall in seinem Zimmer verteilt waren. Ich fragte den Jungen, ob ich sie mir ansehen und sie berühren dürfe. Sein bejahendes Kopfnicken nahm ich zum Anlass mit meiner Hand sanft über die Werke zu streichen. Meine tiefe "unerklärliche" Berührung wahrnehmend, begann der Junge plötzlich zu erzählen. Nicht etwa was jedes Teil darstellt, sondern in welcher Beziehung er zu diesen Dingen steht. "Diesen Baum habe ich gebastelt, damit ich etwas habe woran ich mich festhalten kann, dieses Haus, damit ich etwas habe, wo ich mich zurückziehen kann, diesen Turm, damit ich von oben alles sehen kann" usw. Er erzählte in einer einwandfreien, sehr gewählten Sprache. Seine Augen leuchteten dabei vor Begeisterung und ich war so tief berührt, dass ich erst gar nicht das Schluchzen der Mutter hinter mir wahrnahm...


Die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Gerne erzähl ich euch nächste Woche wie es weiter gegangen und vor allem, was aus dem Jungen geworden ist.


Teil der Geschichte ist der 5-jährige Junge. Verkannt, verurteilt als zurückgebliebenes Kind, dem man Schulversagen schon jetzt attestiert. Ich bin ja in sein Zimmer gekommen, wo ich viele kleine Kunstwerke aus allen möglichen Materialien vorgefunden habe. Und er erklärte mir mit inniger Leidenschaft seine Beziehung zu jedem Stück. Der sonst so wortlose Junge und seine vor Begeisterung leuchtenden Augen, berührte mich so tief, dass ich ihn bei den Schulter nahm, im nachdrücklich in die Augen blickte und sagte: "Hör mir jetzt ganz gut zu. Diese Figuren hier sind echte Kunstwerke. Aber noch tiefer berührt mich, wie du von ihnen sprichst. Du hast ein wunderbares Talent geerbt. Wenn du genau das so weitermachst, dann wirst du ganz vielen Menschen Freude bringen. Und lass dir ja nichts anderes einreden". Ich weiss nicht wie viel der Junge von dem verstanden hat. Aber ich wurde viele Jahre zu seiner Mentorin. Und heute ist er ein lebensfroher Berufsmann. Er arbeitet in einer Metallwerkstatt und begleitet dort Menschen, die es in unserer Gesellschaft nicht so leicht haben, zu einem besseren Leben. Und er hat damit unglaublich Erfolg. Es ist so wahr: "Wenn du etwas tust, dann tue es von ganzem Herzen, egal was die anderen sagen!" Und, "Niemand, aber auch gar niemand, hat das Recht dich zu verurteilen!" Herzlichst, Susanne

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